Wenn wir uns Sound als räumliches Designelement vorstellen – wie Licht, Farbe oder Materialien –, eröffnen sich völlig neue Erlebnismöglichkeiten. Schon bald wird der brandneue Sonos Amp diese Erlebnisse mit Sound unterstützen.

 

Wir denken bei Architektur und Innendesign an visuelle Medien, doch tatsächlich handelt es sich bei Erlebnissen in jedem beliebigen physischen Raum um multisensorische Erlebnisse. Ähnlich wie Möbelstücke und die Farbe an den Wänden können Klänge das Gesamtgefühl eines Raums stark beeinflussen. Was wäre, wenn der Sound in unserem Zuhause ähnliche Assoziationen hervorrufen würde wie Bodenbeläge oder Wandfarben – etwas, das jeden Raum miteinander und zu einem großen Ganzen verbindet? Das ist der Grundgedanke von Soundarchitektur.

„Bei Soundarchitektur geht es darum, sich intensiv zu überlegen, wie der Sound in Räume integriert werden kann, in denen Personen leben, und dabei auch die Wünsche und Bedürfnisse dieser Personen zu berücksichtigen“, erklärt Tad Toulis, Vice President of Design bei Sonos.

Von diesem Konzept ausgehend entwickelte Sonos den Sonos Amp. Der neue, vielseitige Home-Audio-Verstärker versorgt herkömmliche kabelgebundene Lautsprecher mit Sound von ziemlich jeder Quelle. Damit stehen nicht nur die Sonos Streamingdienste zur Verfügung, sondern auch Sounds direkt vom Fernseher, Plattenspieler, CD-Spieler und anderen Audiogeräten. Ebenso wie andere neue Sonos Produkte unterstützt der Amp AirPlay 2.

„Es hat schon etwas Besonderes und Kraftvolles, aus jeder Richtung vom Sound durchflutet zu werden.“

Der Sonos Amp fungiert weniger als eigenständiger Speaker, sondern vielmehr als Vermittler zwischen anderen Lautsprechern und deinem Sonos System. Ob freistehende Vintage-Stereolautsprecher, die von allen bewundert werden sollen, oder unsichtbares Design – der Amp versorgt Lautsprecher mit Sound, die in Decken oder Wände eingebaut sind oder sich sogar im Freien befinden. Tatsächlich plant Sonos für Anfang nächsten Jahres eine Zusammenarbeit mit Sonance, dem Branchenführer im Bereich Architektur-Lautsprecher. Angedacht ist eine Produktlinie mit drei solcher Lautsprecher, die mit dem Sonos Amp und der Sonos Plattform kompatibel sind.

„Jeder kennt das wahrscheinlich: In einem Geschäft oder Hotel läuft Musik, doch man muss die Quelle nicht unbedingt sehen oder sich überlegen, woher der Sound wohl kommt. Dieses Gefühl möchten wir auch zu Hause vermitteln“, so Benji Rappoport, Produktmanager bei Sonos.

Die Suche nach dem ultimativen Hörerlebnis für zu Hause hat Leute jahrelang dazu gebracht, Kabel von Raum zu Raum zu verlegen und Platz für große Lautsprecherboxen zu schaffen. Die Umrüstung für den optimalen Sound war teuer, kompliziert und eine absolute Marktnische. Der Connect:Amp – das erste Sonos Produkt und der erste digitale Streaming-Verstärker auf dem Markt – machte es möglich: Audio-Equipment konnte nun drahtlos verbunden werden. So wurden einfache Räume zu Erlebnisräumen mit optimiertem Sound. Seitdem der Connect:Amp 2005 auf den Markt kam, hat sich Sonos zu einem soliden Home Sound System entwickelt, das Speaker wie den All-In-One-Play:5, Soundbars wie die Beam, die Playbase und die Playbar sowie den kompakteren (aber trotzdem beeindruckend klingenden) Sonos One Smart Speaker umfasst. Während diese Speaker inzwischen ein robustes und vielseitiges Home Sound System abgeben, das jeden Raum mit klarem, einzigartigem Sound erfüllt, haben sich auch die etwas individuelleren Bedürfnisse der Tüftler und Bastler an einbaufertige Lösungen und DIY-Home-Sound weiterentwickelt.

Um sich mit der Zukunft der Soundarchitektur zu befassen, musste das Team zurückblicken. Nach fast einem Jahrzehnt war es Zeit für ein Upgrade des Connect:Amp, der die Sonos Lösung schlechthin für Wand- und Deckenlautsprecher geworden war. Rappoport und sein Team berieten sich mit Kunden, Partnern und IS-Experten (Installed-Solutions-Experten) von Sonos, um zu erfahren, wie der Connect:Amp von ihnen verwendet wird. So wurden Ideen gesammelt und wichtige Features erarbeitet, die der neue Sonos Amp haben sollte.

„Wir waren wirklich schockiert, als wir erfahren haben, dass so viele Leute den Connect:Amp mit ihrem Heimkino eingerichtet haben“, sagt Rappaport. „Für dieses Sounderlebnis ist er nicht gemacht, von daher wussten wir, dass unsere nächste Komponente einen TV-Eingang haben musste.“

Bei seinen Gesprächen mit Installed-Solutions-Experten und anderen Kunden erfuhr das Team zudem, dass viele individuelle, verstärkte Sonos Systeme mit Lautsprechern starteten, die im Freien installiert wurden. Um diese Anwendungsgebiete abzudecken, musste der nächste Sonos Verstärker mehr Leistung haben.  Konkret liefert der Amp 125 Watt pro Kanal und unterstützt bis zu vier Lautsprecher.

„Bei Soundarchitektur geht es darum, sich intensiv zu überlegen, wie der Sound in Räume integriert werden kann, in denen Personen leben, und dabei auch deren Bedürfnisse zu berücksichtigen.“

Mit der mehr als doppelt so hohen Leistung als sein Vorgänger kann der Amp die Anforderungen von 5.1-Surround-Sound-Systemen, stromverschlingenden Vintage-Lautsprechern und Außenlautsprechern erfüllen. „Damit wird das Sonos Hörerlebnis buchstäblich bis in den Garten erweitert“, erklärt Rappoport.

So viel Leistung musste mit einem kompakten Design ausgeglichen werden. Dem Team war es wichtig, dass der Amp für Standard-AV-Regale geeignet ist. Doch der Amp ist nicht nur fürs Regal gedacht. Sein Design, das von frühen Formen des Sounds inspiriert wurde – eine runde Platte auf dem Plattenspieler, eine CD in ihrer quadratischen Hülle –, erinnert einerseits an diese Vergangenheit und betont gleichzeitig die moderne Ästhetik.  „Er fügt sich mühelos dort ein, wo Sound eine Rolle spielt, wie früher die Anrichte eines Plattenspielers. Das funktioniert deshalb, weil man sein Design einfach allen zeigen möchte“, erklärt Rappaport.

„In gewisser Hinsicht ist der Amp das Aushängeschild der Soundarchitektur, da er so viele Dinge ermöglicht“, so Toulis. „Er kann unsichtbar für Hörerlebnisse sorgen. Er kann im Freien sein und klassische Lautsprecher zum Streamen oder zum Beschallen eines Plattenspielers in ein modernes Setup verwandeln.“

Außerdem bespielt der Amp eine neue Erscheinungsform der Soundarchitektur: das Smart Home. „Der Amp wird zu einem Teil der Infrastruktur, die sämtliche Technologien zu Hause miteinander verbindet“, erklärt Rappaport. Neben den Sounds der Unterhaltungselektronik unterstützt der Amp zudem Services wie Sprachassistenten, Sicherheitssysteme und andere Smart-Home-Technologien. Ab September 2018 wird Sonos seine Entwicklerplattform aufs nächste Level heben und sie allen potenziellen Partnern zugänglich machen. Dazu kommt ein neues Set an Steuerungs-APIs, die die Integration von Sonos in das vielfältige Angebot an Dienstleistungen und Plattformen noch einfacher machen.

„Wer in den Sound von Sonos investiert, investiert letztendlich in eine intelligentere Zukunft. Wir sind kein Lautsprecherunternehmen. Wir sind ein Softwareunternehmen, das Sounderlebnisse für Lautsprecher schafft.“

Ob man nun ein Album streamt, sich einen Film ansieht, sich den täglichen Wetterbericht von Alexa vorlesen lässt oder die Türklingel kristallklar von den eingebauten Lautsprechern im gesamten Zuhause läuten hört – für Sonos steht immer das Sounderlebnis im Mittelpunkt.

„Es hat schon etwas Besonderes und Kraftvolles, aus jeder Richtung vom Sound durchflutet zu werden“, so Rappaport. „Noch vor Beginn der Zivilisation waren die Menschen von den Geräuschen der Natur umgeben. Unsere Ohren waren darauf ausgerichtet, die unterschiedlichen Ebenen zu filtern. Darauf baut die Soundarchitektur auf.“


Der brandneue Sonos Amp ist doppelt so kraftvoll wie sein Vorgängermodell, unterstützt Apples AirPlay 2 sowie über 100 Streamingdienste und verfügt außerdem über einen HDMI-ARC-Anschluss für Fernsehgeräte.  Der Amp wird ab Februar 2019 weltweit erhältlich sein und kostet 699 EUR. Für Fachhändler in den Vereinigten Staaten und Kanada ist er bereits ab dem 1. Dezember 2018 verfügbar. 

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