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Bei Sonos haben wir eine Mission. Wir wollen, dass die Menschen nach der Arbeit abschalten, ihre Laptops wegpacken und einfach Musik genießen können. Das nennen wir „waking up the silent home“. Und genau das macht der Designer Jim Walrod.

 

Jim hat ikonische und extravagante Einrichtungskonzepte entwickelt – für Hotels und Clubs, für Wohnungen von Rockstars und Anwesen von Millardären. Deshalb überrascht es vielleicht ein wenig, dass sein eigenes Apartment in einer Arbeitergegend in Chinatown in New York liegt. Man erreicht es nur über ein Eisenwarengeschäft und drei steile Treppen. 

Im Inneren ist der Reiz dieses Ortes jedoch unverkennbar. Riesige Fenster. Hohe Decken. Und 185 Quadratmeter zum Lesen, Kreativsein und Lieblingsmusik hören. 

 

Jim Walrod uses the Sonos app to select his favorite songs.

 

Weiße Wände und viel Licht – Jims Loft ist ein inspirierender Arbeitsraum. Trotzdem hat er ein Büro in der Nähe und schätzt eine gewisse Trennung zwischen Arbeit und Vergnügen.

„Zuhause genieße ich es, die Arbeit hinter mir zu lassen. Das hilft mir, auf neue Ideen zu kommen. Und dabei ist auch das Internet wichtig. Für mich ist es aber ausschließlich ein Werkzeug, kein Zeitvertreib. Denn es fühlt sich oft wie reine Zeitverschwendung an. Ich lese lieber. Bücher verdienen viel mehr Aufmerksamkeit.” 

Einfach gesagt: „Ich mag es, Dinge zu sehen und mir dabei zu denken: ‚Verdammt nochmal, was ist das in dem Raum?’“

Während seiner gesamtem Karriere, die mit Andy Warhol in den 70er Jahren begann, schwamm der gradlinige Autodidakt gegen den Strom. Eigensinnig widersteht er traditionellen Stil-Auffassungen, setzt sich stattdessen für Seltsames und Ungewöhnliches ein. Und er entwickelt herausfordernde, vielseitige Looks, die er selbst “atonal” nennt, also „nicht den herkömmlichen Gesetzen der Tonalität folgend“. 

Einfach gesagt: „Ich mag es, Dinge zu sehen und mir dabei zu denken: ‚Verdammt nochmal, was ist das in dem Raum?’“

 

Jim Walrod music books.

 

Genauso kompromisslos ist Jim auch bei Musik. Als Teenager stürzte er sich kopfüber in die Avantgarde-Szene, nachdem er einen Auftritt der wegweisenden New Wave Band Suicide sah. Heute sagt er: 

„Schon bevor ich Kreativer wurde, war das große Thema zwischen mir und meinen Freunden die Unterschiede und Ähnlichkeiten im Musikgeschmack. Die Leute gingen von Progressive Rock und Heavy Metal dazu über, Punk Rock zu hören. Da wurde eine Grenze überschritten. Wie kann man nach Suicide eine Platte von Yes hören? Wenn dir das gefällt, sind wir geschiedene Leute.“ 

„Ich erinnere mich, wie ich in das Haus von David Bowie ging, eine Boombox gesehen habe und mir dachte: „Waren Stereoanlagen schon immer so plump?“

In den darauffolgenden Jahren traf er das „Who is Who“ der Rock-Größen von Bowie bis zu den Beastie Boys, die ihm seinen bekannten Titel „Furniture Pimp” gaben. Heute, mit 48 Jahren, ist Musik immer noch Walrods große Leidenschaft. Sie ist nach wie vor eine treibende Kraft für seine Arbeit und prägendes Merkmal für seine Freundschaften.

Und welche Musik hört er inzwischen? Zuhause kann es vorkommen, dass er zu Frank Ocean abhängt oder Kendrick Lamar voll auf seinem Multi-Room-System von Sonos aufdreht. Aber auch alte Favoriten, wie The Fall bekommen wieder mehr Aufmerksamkeit. 

„Es ist toll! Du kannst von Raum zu Raum gehen und hörst Details, die einem vorher nie aufgefallen sind”, sagt er. 

„Ich erinnere mich, wie ich in das Haus von David Bowie ging, eine Boombox gesehen habe und mir dachte: „Waren Stereoanlagen schon immer so plump?“ Damals gab es Lautsprecher, die fantastisch retromäßig aussahen. Sie passten aber nicht ohne weiteres zuhause rein. Die Musik war sozusagen sichtbar. Denn du musstest die Lautsprecher angucken. Mit Sonos ist es extrem einfach, sie verschwinden zu lassen. Zurück bleibt nur die Magie der Musik, wie sie dein Zuhause erfüllt.“

Die kleinen Freuden des Lebens eines Designers, der immer wieder überrascht. 

 

Sonos PLAY:1 in Jim Walrod's window sill.
Image by Collin Hughes.